Der rund 5,6 Millionen Euro teure Erweiterungsbau reagiert auf steigende Schülerzahlen und moderne Hygieneanforderungen. Der eingeschossige, ca. 800–840 m² große Zubau fügt sich gestalterisch zurückhaltend Richtung Süden an das denkmalgeschützte Bestandsgebäude aus Sichtbeton (Baujahr 1970) an. Er wurde in nachhaltiger Hybridbauweise (Holz kombiniert mit Stahlbeton) errichtet und beherbergt eine moderne Lebensmittelverarbeitung (inkl. Fleischverarbeitung) sowie eine neue Lehrküche. Ein Hauptfokus des Entwurfs lag auf einer klar strukturierten Grundrisslösung für die Hygienevorschriften sowie dem Erhalt der Blickbeziehungen aus der Schule in die weststeirische Hügellandschaft.
Dem Projekt ging ein geladener Architekturwettbewerb voraus, den das Büro Cebra Architekten (Architekt Dipl.Ing. Christoph Jocher) für sich entscheiden konnte.
(c) Architekturfotografie: Rainer Wührer